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von Astrid Döner, Handelsblatt 29.12.2015

Henry Kissinger erklärt im Handelsblatt-Interview, warum weder Diplomatie noch Gewalt allein gegen den Islamischen Staat helfen – und warum er in der historischen Flüchtlingskrise Mitgefühl für Angela Merkel empfindet.

New YorkHenry Kissinger fordert eine Doppelstrategie aus Diplomatie und militärischer Gewalt im Umgang mit der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Einerseits gelte es, alle relevanten Akteure im Nahen Osten zu einem Bündnis gegen den IS zusammenzubringen. Doch der IS selbst müsse „besiegt“ werden. „Ich habe immer geglaubt, dass man für eine gehaltvolle Verhandlung in bestimmtem Umfang auch gemeinsame Ziele und Werte braucht – und das sehe ich nicht beim IS“, sagte der frühere US-Außenminister und Nobelpreisträger im Interview mit dem Handelsblatt (Mittwochausgabe).

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Bild. Pixabay

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