Politik Ausland
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Obama zu Hause

 

Wie lange läßt sich die Fassade des US-Präsidenten noch aufrechterhalten bzw. wird diese durch die Regierungen des NATO-Bündnisses noch mitgetragen werden können? 

Das Meinungsmangement der Transatlatischen NGOs wird zusehends zu einer perfiden Abnick-Veranstaltung der Journalisten. "Augen zu und durch, was wir schreiben ist schon so offensichtliche Propaganda, das glaubt eh keiner mehr. "

Die Aussage des Außenminister John Kerry in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow, er sei  "tief besorgt" über die Lage in Aleppo.

Er warf Russland und der verbündeten syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad vor, mit Angriffen auf Krankenhäuser, die Wasserversorgung und andere zivile Einrichtungen die Lage dramatisch verschärft zu haben, hat schon schizophrene Züge oder wie soll der diplomatische Spagat zwischen Realität und Lüge noch zu interpretieren sein?

Getopt wird der ganze Wahnsinn durch die Aussage des BRD-Vasallen, Steinmeyer: "Außenminister Frank-Walter Steinmeier sieht daher besonders Russland in der Verantwortung. Er appelliert vor den Vereinten Nationen an Moskau, seinen Einfluss auf Assad für einen Waffenstillstand geltend zu machen.

"Assads Luftwaffe muss ihre Angriffe stoppen. Dafür sehe ich auch Moskau in der Verantwortung", sagte Steinmeier."  Quelle: t-Online

Und wer glaubt, die US-Soziopathen seien jetzt am Ende, falsch gedacht. Die USA beendeten derweil am Montag den Dialog mit Russland über eine Waffenruhe im Syrien-Krieg. Der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest sagte: "Die Geduld aller mit Russland ist am Ende." Moskau und Washington hatten sich im September auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese scheiterte jedoch nach wenigen Tagen. Danach eskalierte die Gewalt. Quelle: Spiegel

JSOC 300x300

Nur zu Erinnerung, der US-Präsident, der die halbe Welt in Brand setzt, ein Land nach dem anderen, mit einem Bombenhagel "demokratisiert", der die weltweit tötende Killerorganisation Joint Special Operations Command (JSOC), auf seinen direkten Befehl hin Menschen nach Gutdünken, seines absurden Verständnisses für "Demokratie" abschlachten läßt, der US-Präsident, hat 2009 den Friedensnobelpreis erhalten. 

Beim schreiben dieser Zeilen, fällt es schwer die Objektivität zu wahren. Im Angesicht dieser barbarischen Politik wechseln sich Wut, Trauer und Fassungslosigkeit ab.

 

 

Plakat Soldier 850

 

Die Maske fällt, die Wahrheit kommt ans Licht

Botschafter Baschar Dschaafari, der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen, hielt bei der Konferenz des Schiller-Instituts in New York am 10. September 2016 die folgende Rede.

....  Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen vielmals dafür, daß Sie an diesem Samstag – einem heißen, feuchten Samstag – hierher gekommen sind, um uns zuzuhören. Ich weiß, daß die Politik für die Zuhörer manchmal langweilig sein kann. Aber das Thema ist sehr wichtig. Es geht nicht nur um Syrien, es geht um uns alle. Es geht um die Vereinigten Staaten, um Syrien, den Irak, den gesamten Nahen Osten, um die ganze Welt! Wir werden versuchen, das zu vertiefen, indem wir etwas zu dem hinzufügen, was unser verehrter Kollege, Senator Richard Black, gerade dargelegt hat.

Die Geschichte zeigt uns, daß Lügen nicht ewig währen, sie können nicht ewig sein. Wir wissen heutzutage mit Gewißheit, daß viele tragische Episoden der Geschichte von Lügen ausgingen, d.h. sie waren unbegründet und entbehrten jeglicher Grundlage. Ich könnte Ihnen Hunderte von Beispielen dafür anführen, die sich alle von den UN ableiten, den Vereinten Nationen, bei denen ich mein Land vertrete.

Tatsächlich haben wir viel mehr Informationen, als wir hier mit Ihnen teilen können. Wir könnten stunden-, wenn nicht tagelang darüber sprechen, was auf der Welt im allgemeinen und speziell in Syrien geschieht, und Sie wären überrascht, weil Sie nichts von dem, was ich Ihnen mitteile, je zuvor gehört haben. .... 

Die Maske ist also gefallen. Die Wahrheit ist da. Wenn Sie ein wenig graben, werden Sie auf Skandale stoßen, die hier bei den Vereinten Nationen stattfinden. Das ist kein Ort, um Frieden und Sicherheit aufrechtzuerhalten, es ist ein Ort, um Frieden und Sicherheit zu zertrümmern, um Gesellschaften zu destabilisieren. Es ist leicht, sehr leicht, bei den Vereinten Nationen ein Land zu vernichten. ...

den vollständigen Artikel auf Propagandashow lesen  [1]

"Immer mehr Vertreter der US-Armee in Syrien verstehen, dass sie an der Seite der Terroristen kämpfen.

In dem US-Militär in Syrien weigern sich immer mehr Soldaten, die Terror Gruppen Al-Quaida, An-Nusra und die so genannte gemäßigte Opposition zu unterstützen.

USA-Todesschwadronen nun auch in Syrien

Die dressierte, deutsche Papageien-Journaille (besonders ehrlos, die “öffentlich-rechtlichen” ARD, ZDF und ORF, die uns Gebühren abnehmen) ist ein Garant dafür, daß die Verursacher des barbarischen Krieges in Syrien ruhig schlafen können. Seit mehr als fünf Jahren werden die Syrer einem unvorstellbaren Terror ausgesetzt (die künstlichen „Brutalo-Islamisten“ sind nichts anderes als eine neue Variante der psychopathischen „Todesschwadronen“, die das USA-Militär bzw. die CIA vor Jahren in Lateinamerika (wie die „Contras“ in Nicaragua) eingesetzt hat.

Was sind die Motive des USA-Terrors?

Die geopolitischen Motive (Kontrolle über „Energiekorridore“, Öl- und Erdgasfelder, Gegner Israels ausschalten, etc.) für die „Intervention“ in Syrien sind ja bekannt und haben natürlich nichts mit dem ungeheuerlichen Bullshit zu tun, der uns in den Nachrichten und Talk-Shows vorgesetzt wird. Es ist ja immer derselbe Propaganda-Mist: Ein böser, böser Diktatur schießt auf friedliche Demonstranten, begeht „Massaker an der Zivilbevölkerung“, usw. da kann doch der Westen nicht einfach zuschauen und die Rufe nach einer „humanitären Intervention“ werden immer lauter. Doch nach den Erfahrungen in Libyen (aktueller Bericht des britischen Parlaments bestätigt: Ghadaffis angebliche “Massaker” – Alles erstunken und erlogen) lassen sich Parlamente und Öffentlichkeit nicht mehr ganz so leicht dazu bringen*, einem offiziellen Bomben-Krieg zuzustimmen.

(*Die erbärmliche Journaille käut aber immer noch schön brav alles wieder, was man ihr als „newsfeed“ vorsetzt…)

Die erlogene „Begründung“ für den USA-Terror

Dann arrangieren die Geheimdienste eine Serie absurder „Terror-Attentate“ in Europa und man suggeriert dem Publikum, die Täter seien alle in Syrien gewesen, oder wollten dorthin, um „für den IS“ zu kämpfen. Wir müssen also in Syrien eingreifen, um die „Terrorgefahr“ bei uns einzudämmen. Das reicht als Legitimation für den Einsatz militärischer Kräfte aus EU-Ländern (vor allem Frankreich und Großbritannien) und auch die deutsche Bundeswehr macht (im Hintergrund) mit. Alles, was die Terroristen den Syrern an Grausamkeit angetan haben, wird dem „Machthaber“ Assad (einem gewählten Präsidenten, den viele Syrer verehren) in die Schuhe geschoben. Dass solche selbst-gezüchteten Verbrecherbanden (traditionell) ein perfides (CIA-)Werkzeug der amerikanischen Außenpolitik sind, wissen viele, aber sagen darf man es nicht.

…als hätte es die USA-Verbrechen nie gegeben!

Die USA steht doch seit 1945 als moralische Lichtgestalt im politischen Rampenlicht, als Vorkämpfer für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte, hat Europa „von den Nazis befreit“, usw. Nothing could be further from the truth. Obwohl man aus den historischen Fakten und hunderten Büchern (z.B. William Blum, Noam Chomsky) weiß, daß dieses positive Image mit der Realität nichts zu tun hat, tut die gesamte Journaille so, als ob es die zahllosen Verbrechen der USA nie gegeben hätte. Nur deswegen ist es möglich, dass sich deren „diplomatische“ Vertreter auch kürzlich wieder als oberste, moralische Instanz vor der „Staatengemeinschaft“ (UNO) präsentieren konnten.

UPDATE: DAS JOURNALISTISCHE WUNDER

Der Kölner Stadtanzeiger veröffentlichte gestern ein explosives Interview von Jürgen Tödenhöfer mit einem Anführer von Jabhat al Nusra. Darin wird alles bestätigt, was in diesem Blog (und von vielen anderen kritischen Autoren) schon seit geraumer Zeit betont wird: Die Terror-Gruppen (nicht nur) in Syrien sind ein perfides Werkzeug der USA und ihrer schäbigen Verbündeten. Der ganze „Kampf gegen den Terror“ ist eine riesige PSYOP, eine ungeheuerliche Scharade, mit der die außenpolitischen Verbrechen der USA nicht nur verdeckt werden, sondern auch noch als moralische Heldentat gelten. Hier ein Auszug:

„Eigentlich waren der „IS“ und wir eine Gruppe. Aber der „IS“ wurde entsprechend den Interessen der großen Staaten wie etwa Amerika für politische Zwecke benutzt und von unseren Prinzipien weggelenkt. Die meisten seiner Führer arbeiten mit Geheimdiensten zusammen, das ist uns klar geworden. […]. Zu dem Medien- Märchen, die schweren Artillerie-Waffen und US-Raketen seien den Islamisten „in die Hände gefallen“ (waren für die „Gemäßigten“ bestimmt):

„ …Die TOW-Raketen wurden uns direkt gegeben. Sie wurden an eine bestimmte Gruppe geliefert. Als die ‚Road‘ gesperrt war und wir belagert wurden, hatten wir Offiziere aus der Türkei, Katar, Saudi Arabien, Israel und Amerika hier.

Die Angriffsziele der gekauften „Rebellen“ werden von ausländischen Akteuren bestimmt und haben nichts mit einem „Bürgerkrieg“ zu tun: „Die Amerikaner stehen auf unserer Seite, aber nicht so, wie es sein sollte. Zum Beispiel wurde uns folgendes gesagt: Wir müssen das „Bataillon 47“ erobern und einnehmen. Wir haben von Saudi-Arabien 500 Millionen syrische Pfund bekommen. Für die Übernahme der Infanterie-Schule in „Al Muslimiya“ vor Jahren bekamen wir aus Kuwait 1,5 Millionen kuwaitische Dinar und aus Saudi Arabien (von den Regierungen) fünf Millionen Dollar.

Die USA lügen, daß sich die Balken biegen…
Was die in die Millionen gehenden Opfer der amerikanischen „Interventionen“ (Wahlen manipuliert, demokratische Regierungen gestürzt, faschistische Folterknechte des Militärs und andere Terrorbanden trainiert (s.o. „Todesschwadronen“), mit dem organisierten Verbrechen bei Drogen- und Waffenhandel kooperiert, Bürger-Kriege angezettelt, usw.) seit 1945 dazu sagen, interessiert doch niemand …(nachzulesen bei William Blum, Noam Chomsky und vielen anderen). Jedenfalls behaupten die USA der Angriff auf die syrischen Soldaten war ein „Versehen“. Man wollte doch den IS treffen. Natürlich. Denn die international ständig als Moralapostel auftretenden amerikanischen Politiker und ihre glorreiches Militär würden doch so eine heimtückische Aktion niemals dulden, schließlich sind sie doch – im Kindergarten-Journalismus – immer „die Guten“. ... [2]

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Al Qaida-Kommandeur: „Wir kämpfen an der Seite der USA“

Jürgen Todenhöfer: Wir haben die Identität des Mannes genau recherchieren können und wissen praktisch alles über ihn. Das Interview wurde über einen Rebellen aus Aleppo arrangiert. Ich habe seit Jahren Kontakte zu syrischen Rebellen. Es fand außerdem an einem Ort in unmittelbarer Sicht-und Schussweite von Jabhat al Nusra statt, den nur ein Mitglied von Al Nusra gefahrlos erreichen konnte. Seine Kämpfer waren teilweise nicht maskiert, d.h. leicht identifizierbar.

Ein Teil seiner Aussagen wurde darüber hinaus kurz darauf vom Jabhat Al Nusra-Mufti von Aleppo fast wörtlich bestätigt, andere Voraussagen über das Desinteresse der Rebellen an einem Waffenstillstand und an den internationalen Hilfskonvois haben sich ebenfalls bestätigt. Genauso wie seine Vorhersagen über geplante militärische Aktivitäten in mehreren Städten Syriens. All das spricht für die Authentizität des Mannes. Eigentlich sagt er ja auch nichts Neues. Er bestätigt lediglich voller Stolz und Selbstbewusstsein, was Friedensfreunde schon lange vermuteten. Trainierte Mitglieder der Medienabteilung von Al Qaida hätten sich wahrscheinlich vorsichtiger ausgedrückt. Genau deshalb wollte ich mit einem Kämpfer, einem Kommandeur sprechen.

Konkret gab der Kommandeur etwa Folgendes zu Protokoll: „Auch Amerika hat seine Meinung über uns geändert. Eigentlich waren der „IS“ und wir eine Gruppe. Aber der „IS“ wurde entsprechend den Interessen der großen Staaten wie etwa Amerika für politische Zwecke benutzt. Und von unseren Prinzipien weggelenkt. Die meisten seiner Führer arbeiten mit Geheimdiensten zusammen, das ist uns klargeworden. Wir, die „Al Nusra-Front“, haben unseren Weg. Sie waren früher mit uns, sie waren unsere Unterstützer. (…) Ja, die USA unterstützen die Opposition, aber nicht direkt. Sie unterstützen die Länder, die uns unterstützen. Aber wir sind mit dieser Unterstützung noch nicht zufrieden.Sie sollten uns mit hochentwickelten Waffen unterstützen. (…) Nein, die Raketen wurden uns direkt gegeben. Sie wurden an eine bestimmte Gruppe geliefert. Als die Castello-Road gesperrt war und wir belagert wurden, hatten wir Offiziere aus der Türkei, Katar, Saudi-Arabien, Israel und Amerika hier.“ [3]

 

Lawrow: "Wir haben Informationen, dass US-Offiziere regelmäßig Luftangriffe auf den IS verhindern"

Die syrische Armee könnte eine entscheidende Kraft im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ bilden, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Wochenende und bezeichnete das Vorgehen des Westens in der Syrien-Frage als "kontraproduktiv und absurd". Zudem verwies er auf interne Quellen in der US-geführten Anti-IS Koaltion, die davon berichten würden, dass US-Offiziere regelmäßig Luftangriffe auf IS-Stellungen verhindern.

„Die syrische Armee aus dem Kampf gegen den Islamischen Staat auszuschließen, ist absurd […] Die syrischen Streitkräfte werden die effektivsten militärischen Einheiten zu Boden sein“, sagte Lawrow in einem Interview mit dem russischen Fernsehsender Kanal Eins TV.

Mehr lesen:Führt Flüchtlingskrise in Deutschland zu 180 Grad-Wende bei Syrien-Politik der Bundesregierung?

Lawrow fügte diese Sätze hinzu, als er von der gelungenen Kooperation mit der Assad-Regierung bei der Zerstörung von Chemiewaffen der syrischen Armee erzählte. Assad sei damals als „legitimer“ Präsident von Syrien betrachtet worden. Seine Aktivitäten waren im UN-Sicherheitsrat willkommen geheißen worden.

„Ein Jahr später und er [Assad] ist nicht mehr legitim, weil von Chemie-Waffen oder –Substanzen keine Gefahr mehr ausgeht, sondern von Terroristen“, sagte Lawrow, der den Standpunkt des Westens als „ideologisierte“ Herangehensweise empfindet:

„Alle unsere westlichen Partner, ohne Ausnahme, sagen uns, dass sie genau wissen, wovon die Hauptgefahr im Nahen Osten und Nordafrika ausgeht. Und das ist nicht Assads Regime. Es ist der Islamische Staat”.

Manchmal sollen die USA Luftschläge gegen bestätigte Stellungen des IS nicht autorisieren, berichteten interne Quellen der US-geführten Anti-IS-Koalition gegenüber Moskau. Das werfe Fragen auf, sagte Lawrow:„Einige unserer Kollegen in der Koalition sagen uns, dass sie Informationen erhalten, wo sich der Islamische Staat genau aufhält und auf welchen Positionen, aber der Kommandeur der Koalition [ein US-Offizier] genehmigt keine Schläge. Ich könnte vermuten, dass es abgesehen von der behaupteten Bekämpfung des Islamischen Staates auch ein anderes Ziel der Koalition gibt.“  [4]

 

[1]  https://propagandaschau.wordpress.com/2016/10/03/syrien-die-maske-faellt-die-wahrheit-kommt-ans-licht/

[2]  http://noch.info/2016/10/skandal-in-der-us-armee-amerikanische-soldaten-weigern-sich-an-der-seite-der-terroristen-in-syrien-zu-kaempfen/

[3] http://www.free21.org/al-qaida-kommandeur-wir-kaempfen-an-der-seite-der-usa/

[4] https://deutsch.rt.com/31820/international/lawrow-das-der-westen-die-syrische-armee-vom-kampf-gegen-is-ausschliesst-ist-absurd/

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