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10
Mo, Dez

Politik
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Viele aufrechte Demokraten waren gestern nicht wenig enttäuscht. Natürlich war es genau so zu erwarten gewesen, gleichwohl ist es ja oft so, man sieht den LKW genau auf sich zu rasen. Man weiß, was geschehen wird. Man muss ja nur drei und drei mehrmals zusammenzählen. Man sieht alles genau kommen. Und wenn der LKW einen dann erfasst, ist man gleichwohl irgendwie schockiert. Das kennen Sie wahrscheinlich alle und so gingen es gestern bei der Bekanntgabe der Absetzung von Hans-Georg Maaßen als Präsident des Verfassungsschutzes nicht wenigen.

Maaßen soll sein Amt räumen, weil er etwas Ungeheuerliches gewagt hatte: Er hatte einige Dinge richtig gestellt und eine Verdrehungs-, Ablenkungs- und Hetzkampagne, die über die Antifa und die komplett linksverseuchte Lügenpresse bis hinauf ins Kanzleramt ging, als solche benannt respektive Andeutungen in diese Richtungen gemacht, so weit es einem politischen Beamten eben möglich ist, ohne seine Dienst- und Treuepflichten zu verletzen. Damit war die Hetzjagd auf ihn eröffnet und es war klar, der linke Mob würde keine Ruhe geben, bis Maaßen abgesetzt wäre. Am Wochenende spann dann die größte Spinne im Netz ihre Fäden und bereitete Maaßens Absetzung vor. Seehofer musste wieder einmal klein beigeben, dachten wir gestern am frühen Abend wohl alle. Doch dann nahm die Sache eine mehr als unerwartete Wende.

... aber nicht in den einstweiligen Ruhestand versetzt, sondern zum Staatssekretär für Sicherheit befördert

Zunächst wurde gestern schon klar, dass Maaßen nicht wie zu befürchten war, in den einstweiligen Ruhestand versetzt wird, also aus dem aktiven Dienst entfernt, womöglich mit deutlicher Kürzung seiner Bezüge. Das wäre ein fatales Zeichen gewesen, wie der ehemalige BND-Präsident Gerhard Schindler ganz richtig konstatierte. Stattdessen wurde schnell klar, Seehofer steht nach wie vor hinter Maaßen, versetzt ihn nicht in den einstweiligen Ruhestand, sondern holt ihn ins Bundesinnenministerium. Erster Schlag für die SPD. Und der zweite ließ nicht lange auf sich warten.

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Bild: Pixabay

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