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Politik
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Auszug aus Interview mit Robert Habeck in der Frankfurter Allgemeine

"Sehen Sie rechts ein umsturzbereites militantes Potential?

Auch das nimmt zu. Nicht nur bei den Reichsbürgern. Die größte Sorge habe ich vor einem schleichenden Prozess. Die Sprache fängt an, sich zu verändern – und mit ihr das Denken. Das Aufpeitschende, Spaltende, Diffamierende wird alltäglicher. Das völkische Denken, bei dem Menschen nach irgendeiner biologischen Herkunft bemessen und in Klassen mit mehr oder weniger Rechten eingeteilt werden, gewinnt an Raum. Und irgendwann folgt die Tat aufs Wort. Deshalb ist es gerade unsere Aufgabe: die Rechten zurückkämpfen und beweisen, dass eine Gesellschaft, in der Freiheit und Gleichheit gelten, die bessere Alternative ist." [...]  "Wir, die liberalen Kräfte, müssen jetzt die parlamentarische Demokratie verteidigen, indem wir Regeln aufstellen und die Macht der aufrührerischen Kräfte beschneiden."

Der letzte Satz ist grandios. Die Grünen verteidigen die parlamentarische Demokratie mit Regeln, die eine pluralistische Meinungsbildung verhindern soll, damit der für den demokratischen Prozess notwendige Diskurs verhindert wird. Die Grünen mit ihrer Wahnvorstellung zu gesellschaftlichen Entwicklung sind die Friedhoflochbuddler Deutschlands. Die Frage wer hier eine totalitäre Politik betreibt sollte an der Marschrichtung entschieden werden, welcher Weg führt direkt in die Fänge der Globalisten und welcher in die Souveränität Deutschlands.

"Denn auch Habeck ist ein fundamentalistischer Antideutscher. Nur ist er weder so blöd wie Claudia Roth, um hinter der Antifa-Parole „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ herzurennen, noch so tumb wie Hofreiter, um ein „quasireligiöses“ Gutmenschentum zu zelebrieren, von dem er sich denn auch im Interview mit dem Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo fast höhnisch distanziert. ...

„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ Erquickend diese Offenheit, mit der Doktor Habeck signalisierte, daß weltanschaulich kein Blatt paßt zwischen ihn, der gleichfalls „radikale Ziele“ verfolgen und humanitäre „Visionen“ im Menschenversuch des „Sozialexperiments“ (Yascha Mounk) der Umvolkung verwirklichen will, und die im zweiten Semester Theaterwissenschaften gescheiterte Claudia Roth."


Ein hoffnungsloser Fall, aber realistisch in der Selbsteinschätzung, wie Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter zielsicher vortrug: ... "Wir Grünen sind hierbei die Edelhuren der deutschen Politik. Wir lassen nicht jeden drüber, aber wenn die Kohle passt, sagen wir normalerweise nicht nein.“

In dem Moment, der Regierungsunfähigkeit der Berliner BRD-Schauspielertruppe mit seinen beiden abgehalfterten Stars Merkel & Seehofer, die ihr Debüt zum Abschluss weit über die normale Spielzeit treiben, haben die Träumerle der Grünen tatsächlich die verkorkste Idee, sich in die Regierung zu drängen. Wer die Revolution will, sollte sich bewusst sein, dass die Revolution ihre Kinder frisst und für die Grüne Bande ist der Zug längst abgefahren.

Bild: Pixabay

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