glasses 3002751 1280von Ullrich Mies via KenFM im Interview

"Niemand von uns lebt in einer Demokratie. Wir glauben nur, es zu tun. Volksvertreter sind in Wahrheit von der Elite vorgecastete Marionetten. Ihr Job ist es, uns glauben zu lassen, wir, die Bürger, wären der Souverän. Das sind wir nicht. An keinem Ort der Welt. Wir leben in simulierten Demokratien. Eine Demo-Version, die sich hinter der Mogelpackung Repräsentative Demokratie versteckt.

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child 334309 1280von Gregor Haschnik, Frankfurter Rundschau

Bislang unveröffentlichte Hinweise werfen neue Fragen zum Tod des vierjährigen Jan in einer Hanauer Sekte auf. Der Junge soll immer wieder misshandelt worden sein.

Wenn der kleine Jan etwas sagte, habe er oft nur geflüstert. Und das auch nur zu wenigen Menschen. „Total verschüchtert“ sei der Junge gewesen, erinnert sich ein Angehöriger. „Mundtot“ sei er gemacht worden, sagt eine Aussteigerin aus der Sekte, in die Jan hineingeboren wurde. Er habe viel geschwiegen. Und geschrien: Das Kind sei immer wieder misshandelt worden.

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Bild: Pixabay

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escher triangle 2361208 1280von Neue Züricher Zeitung

Alle würden am liebsten alle anschubsen und smart zu ihrem Glück verführen: Das «Nudging» hat sogar Nobelpreis-Weihen erhalten. Zu Recht? Kritik eines neuerdings erhobenen belehrenden Tons in Wissenschaft und Politik.

Freiheit ist Freiheit in Grenzen. Denn Freiheit ohne Grenzen ist leer. Insofern ist Freiheit immer die Wahl der Abhängigkeit. Und nur die Zwangsordnung des Rechts garantiert die Freiheit jedes Einzelnen. Wer nun die Spielräume der Freiheit verengen will, ist begründungspflichtig, auch wenn er lediglich den Gebrauch der Freiheit zu verteuern oder zu erschweren beabsichtigt. Hilfreich dafür ist eine moralphilosophische Position, die den Rang allgemeiner Akzeptanz beanspruchen kann. Ein Nobelpreis kommt da wie gerufen – in diesem Fall für den amerikanischen Verhaltensökonomen Richard Thaler. Seine Kernbotschaft: Der Mensch sei nur «beschränkt rational», in Wirklichkeit ein homo affectus, im Extremfall ein kognitiver Versager. Dies nachgewiesen zu haben, so das Urteil des Nobelpreiskomitees, mache die Ökonomie «menschlicher». [...]

Auch die mannigfachen Forschungsanstrengungen zur sogenannten künstlichen Intelligenz leben von der These, dass Algorithmen «besser» entscheiden als Menschen. Gesellschaftliche Sprengkraft aber gewinnt diese Sichtweise durch die Politik. Sie wittert die Chance, ihre Umerziehungsneigung «wissenschaftlich» zu legitimieren («nudging»). Der gemeine Bürger, er wisse ja gar nicht, was gut für ihn sei. Das wissen nur anonyme Behörden. Gütig und vor allem: ganz rational. [...]

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Bild: Pixabay

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murals 657519 1280von Frankfurter Allgemeine

In den Geisteswissenschaften trifft man immer wieder auf Autoren, die in ihrer Heimat hoch geachtet, im Rest der Welt aber unbekannt sind. Ein schönes Beispiel hierfür ist der im neuseeländischen Otago lehrende britische Philosoph Alan Musgrave. Musgrave, seit 2006 emeritiert, studierte bei Karl Popper an der London School of Economics.

In den Geisteswissenschaften trifft man immer wieder auf Autoren, die in ihrer Heimat hoch geachtet, im Rest der Welt aber unbekannt sind. Ein schönes Beispiel hierfür ist der im neuseeländischen Otago lehrende britische Philosoph Alan Musgrave. Musgrave, seit 2006 emeritiert, studierte bei Karl Popper an der London School of Economics. Dort teilte er sich zeitweise ein Büro mit dem aus Ungarn stammenden, viel zu früh verstorbenen Wissenschaftstheoretiker Imre Lakatos. Beide, Musgrave und Lakatos, sind in ihrem Werk bemüht, eine Brücke zwischen Poppers falsifikationistischer Wissenschaftstheorie und dem wissenschaftshistorischen Ansatz Thomas Kuhns zu schlagen.

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Bild: Pixabay

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1511785455756 Sig Sauer MCX 2von Vice

Es war der größte Auftrag, den SIG Sauer je von der Polizei eines deutschen Bundeslandes bekommen hat: 415 vollautomatische Sturmgewehre vom Typ MCX liefert der deutsche Waffenbauer noch in diesem Dezember an die Berliner Polizei. Damit gehören die Berliner jetzt auch zum wachsenden Klub der Länderpolizeien, die sich mit modernen Kriegswaffen ausstatten.

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Bild. nigel, Wikimedia, CC BY 2.0

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