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 SCHLARAFFENLAND SCHWEDEN AM ENDE+++FLÜCHTLINGSPOLITK GESCHEITERT

Im toleranten Hoffnungsland Schweden, der „humanitären Großmacht“ (Bayernkurier)[1] das noch vor Deutschland die meisten Flüchtlinge in Europa aufnahm, kippt im Herbst 2015 die Stimmung. Der Zustrom überfordert das skandinavische Land zunehmend. Immer mehr Flüchtlingsunterkünfte brennen. Selbst Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven, Chef, der rot-grünen Minderheitsregierung, muss zugeben, an der Grenze der Kapazität zu sein. Anders Danielsson, Direktor der Migrationsbehörde spricht von einer beispiellosen Situation.[2]

Hinzu kommen die Kosten, die die Budgets von Staat und Kommunen geradezu sprengen. Zunächst wurde mit 29 Milliarden Kronen (rund drei Milliarden Euro) gerechnet. Dann mit dem doppelten. Schließlich legt sich die schwedische Einwanderungsbehörde für 2016 auf umgerechnet 6,3 Milliarden Euro fest. Und von 2017 bis 2019 jährlich mit 7,4 Milliarden Euro.[3]

Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) haben Oberwasser, werfen der Regierung vor, mit der großzügigen Asylpolitik das Land in eine Katastrophe zu führen. Sie verlangen eine Volksabstimmung über die Flüchtlingsfrage, denn die Masseneinwanderung sei die „größte Katastrophe des modernen Zeitalters“.[4] Zudem wollen sie mit „Annoncen in ausländischen Zeitungen erklären, dass das Schlaraffenland, das sie in Schweden suchen, nicht länger existiert“, erklärt SD-Parteichef Jimmie Åkesson.[5]

 

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Deutschland ist ein Einwanderungsland  (Vision-D / Jörn Baumann)

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Zwischen 1955 und 1973 wurden fehlende Arbeitskräfte im Ausland angeworben. Einer der Grundgedanken war das der zeitlich begrenzte Aufenthalt, die westdeutsche Wirtschaft in Schwung bringt und gleichzeitig die Gastarbeiter mit Löhnen, entsprechend dem höherem deutschen Lohnniveau bei ihrer Rückkehr in ihre Heimat als „gemachte Leute“ die landeseigene Wirtschaft beleben. Die Initative ging von den Anwerberstaaten selbst aus, die eine Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach, den Import von Know-how und dringend benötigte Devisen.[1] Es wurden Verträge mit Italien 1955 abgeschlossen und es folgten 1960 Spanien und Griechenland, 1961 die Türkei und dann Tunesien, Marokko und Jugoslawien.

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Resettlement News