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maxresdefaultvon Ferdinand Knauß, Wirtschaftswoche

Philosoph Konrad Paul Liessmann

In seiner Streitschrift „Geisterstunde. Praxis der Unbildung“ rechnet der Philosoph Konrad Paul Liessmann mit den Moden des Nichtwissens ab. Ein Gespräch über PISA, Bologna und Adam und Eva.

WirtschaftsWoche Online: Herr Liessmann, Ihr neues Buch heißt 'Praxis der Unbildung'. Wissen wir alle zu wenig?

Konrad Paul Liessman: Mir geht es nicht um Unbildung in dem Sinne, dass man zu wenig gelesen hat oder vieles nicht weiß. Wir wissen alle immer zu wenig. Es gab immer mehr in den Archiven und Bibliotheken, als man als einzelner wissen kann. Mir geht es um die Begriffsverwechslung, die darin besteht, dass man uns bestimmte Einrichtungen und Entwicklungen als Bildung verkaufen will, obwohl es sich dabei um Dinge handelt, die die Idee der Bildung sabotieren und zerstören.

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