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Do, Jun

Gesellschaft
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Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
In Deutschland, allem voran Sachsen und Sachsen-Anhalt, wird von interessierten Kreisen ein propagandistischer Kreuzzug gegen den Wolf veranstaltet.[1]

Es werden dabei bisweilen Mythen vom "Bösen Wolf" bemüht, Jäger schwadronieren, man müsse damit rechnen, dass Schulkinder nicht mehr nach Hause kommen würden, da sie einem Wolfsrudel zum Opfer gefallen sind.[2]

Die Jägerschaft fordert zumindest den Abschuss von sogenannten "Problemwölfen", ab wann ein Wolf ein "Problem" ist und wann nicht, wird nicht einheitlich definiert, was bedeutet, dass der Wochenend-Pistolero in Gutsherrenmanier entscheiden darf, ob das Tier sterben muss, oder es leben darf.
Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man fast lachen, was Jäger als "Problem" ansehen. Z.B. wurde der Wolf "Pumpak" zum Abschuss frei gegeben, weil er Äpfel gegessen habe und unter dringendem Tatverdacht steht, einen Kuchen gestohlen und verköstigt zu haben.[3]

Der auch schon in anderen Zusammenhängen negativ aufgefallene "Journalist" und Mainstream-Kasper Stefan Aust entblödete sich gar direkt im ersten Abschnitt seines Wolf-Elaborats einen Bogen zu Adolf Hitler zu spannen, um den Wolf suggestiv als tierischen Nazi darzustellen.[4]

Dass es in Deutschland seit Jahrhunderten keinen tödlichen Wolfs-Zwischenfall dem Menschen betreffend gab, aber es in der gleichen Zeit alle Nas' lang zu Todesopfern durch Jägerhand -sei es durch rücksichtslosen Gebrauch der Schusswaffe bei der Jagd oder einem Familiendrama- gekommen ist, wird von den Grünröcken natürlich nicht erwähnt.[5]

Ebenso wenig werden die unzähligen postiven Effekte, die der Wolf auf das gesamte Öko-System ausübt, unterschlagen.[6]

Deshalb: Schützt den Wolf, erteilt trigger-happy Jägern und Teilzeit-Hysterikern eine klare Absage! Der Wolf gehört zu Deutschland, er ist eine Bereicherung und keine Bedrohung!

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