Pressekonferenz der Polizei zum Tod von „Captain Flubber“

Rechtswillkür
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Die in der Obduktion festgestellten Schnitt- und Stichverletzungen im Bauch und Oberkörper weisen auf selbst zugefügte Verletzungen hin. Das Tatmesser war ein handelsübliches 12 cm Klappmesser. Eine Fremdeinwirkung wird definitiv ausgeschlossen.

Wie von der Familie bestätigt wurde, litt Marcel K. unter Angstzuständen und ein Suizid wurde befürchtet. Marcel K. hatte am Vortag noch einen Arzt aufgesucht und die Überweisung für eine Tagesklinik erhalten, diese aber nicht wahrgenommen.

Am nächsten Tag ist Marcel. K in den Bereich an der Abtei gegangen. Der Bereich wird zwar von einer 360°-Kamera überwacht, nur erfasst es nicht den Bereich, wo Marcel K. sich aufhielt. Lt. Polizei hat in dem ganzen Zeitraum keine weitere Person diesen Bereich betreten und im rückwärtigen Raum wäre kein Zugang vorhanden.

Er soll sich dann die Verletzungen, nach Einnahme von Antidepressiva selbst zugefügt haben und ist verblutet. Nach ca. 1, 5 Stunden wurden der leblose Körper einem Passanten aufgefallen, der selbst Arzt ist und der sich der leblosen Person genähert hat.

Es ist eine tragische Situation, die zum Tode eines jungen Mannes geführt hat, eine Entwicklung die in der angespannten Erwartungshaltung von Terror, zu einer Reaktion führt, die die Objektivität beeinträchtigt. Ich bin dagegen auch nicht gefeit und habe, die mir plausiblen und erwarteten Szenarien aus lauter Wut über den Tod von Marcel K. aufgeschrieben, ohne die notwendige Zeit für weitere Informationen abzuwarten. Selbst ausgetrickst, weil ein Selbstmord völlig aus dem Rahmen fällt, man (ich) war nicht darauf vorbereitet.

Soweit klingt der Ablauf plausibel, was nicht verhindert das die Beurteilung der Aussagen, zur Zugänglichkeit des rückwärtigen Raums und dem Videomaterial auch jetzt noch skeptisch aufgenommen werden. Ich kann diese aber nicht beurteilen.

Was aber anzumerken ist, die Medienhuren des Mainstream und Unterabteilungen nutzen die Situation sofort dafür aus, die bisherige Gewalteskalation zu relativieren. Sie schrecken noch nicht einmal davor zurück, den in Köthen zu Tode getretenen 22 jährigen Markus zu verharmlosen und die Fremdeinwirkung auszuschliessen.

"Nazis und Rechtsextreme leben in ihrer eigenen Fantasiewelt. Das ist nichts neues. In ihrer Fantasiewelt laufen „Ausländer“ mit Messern mordend durch die Straßen. Das ist so, auch wenn die Polizei das nicht bestätigt (Deutschland so sicher wie seit 1992 nicht mehr), die meisten Messer-Angriffe von Deutschen begangen werden (Aktuelle Zahlen) und 87% aller von der AfD aufgezählten Fälle entweder nicht von „Migranten“ begangen wurden oder nicht mit Messern (Bericht).

Dass in Köthen der Mann weder durch ein Messer noch durch Fremdeinwirkung (sondern an einem Herzinfarkt) starb, interessiert sie gar nicht. Ist natürlich alles nur eine Verschwörung. Und beim bekannten Neonazi und Mitgründer der HoGeSa, der jetzt in Mönchengladbach tot aufgefunden wurde, ist der Fall für sie auch klar. Sie brauchen keine Fakten, keine Obduktion, alle wissen natürlich Bescheid: „Captain Flubber“ wurde von „Ausländern“ umgebracht. Und die Tatsache, dass es Suizid war, wird einfach als Verschwörung abgetan." Quelle: Der Volksverpetzer

Der Krieg ist nicht vorbei, er fängt erst an. 

Der durchgeführte Trauermarsch wurde, wie angekündigt in ruhiger Manier und als Trauermarsch abgehalten.

Ruhe in Frieden Captain Flubber

Bild: FB