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allgau 57760 1280NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) will ihr Heimat-Förderprogramm auch für islamische Kulturvereine öffnen. "Natürlich können sich auch islamische Kulturvereine um die Heimatpreise und die Fördergelder bewerben, die das Heimatministerium ausloben wird", sagte Scharrenbach im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).

Die erste Heimatministerin des Landes hatte vor wenigen Tagen eine Rekordsumme von 113 Millionen Euro für die Förderung von Heimatprojekten in NRW angekündigt. Ihren interkulturellen Ansatz begründete Scharrenbach so: "Wir fördern, was Menschen verbindet und fragen auch, was verbindet uns mit anderen Ländern." In ihrer Partei stößt Scharrenbachs Vorgehen nicht nur auf Gegenliebe. Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach sagte dazu in der "Rheinischen Post": "Dass ausgerechnet unter der Überschrift ,Heimatförderung' jetzt auch islamische Kulturvereine unterstützt werden können oder sollen, ist doch sehr irritierend."

Ob es sich hierbei um eine versteckte Förderung des Nordrhein-Westfälischen-Kalifats handelt, wird in einigen Monaten sichtbar werden. Heimatvereine des deutschen Volks- und Brauchtum und Vereine, die die Bräuche des deutschen Volkes oder der deutschen Volksgruppe pflegen, sollten sich bewerben.

Bild: Pixabay

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