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Mi, Jan
 
 

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Gesellschaft

sadisA DER GEWISSENLOSE MENSCH IN POLITIK, WIRTSCHAFT UND MEDIEN.

Wie steht es eigentlich um die psychische Gesundheit unserer Entscheidungsträger? Das haben sich sicherlich schon viele Menschen gefragt, vor allem bei Entscheidungen, die diese zum Nachteil der Bürger getroffen haben. Aber die Wenigsten konnten sich darauf bisher eine schlüssige Antwort geben.

Wer meint, er könne in psychiatrischen oder psychologischen Publikationen eine erhellende Bestätigung für diese Vermutung finden, der irrt. Es gibt zwar Fachartikel über den „Wahnsinn“ an sich und seine Symptome, aber die darin enthaltenen Beschreibungen der jeweiligen Symptome sind alle samt nicht auf die oben genannte Menschengruppe zu beziehen. Die Symptome, die in diesen Fachbüchern beschrieben werden, sind alle äußerlich erkennbar, zumindest nach einiger Zeit des Umgangs mit den dort beschriebenen psychisch Kranken.

Liegen wir dann also mit unserer Vermutung falsch, die Regierenden hätten eine oder auch mehrere "Schrauben locker“? Wenn dem so wäre, da man dann doch an seinem eigenen Denkvermögen zweifelt, könnte es einen ja wieder beruhigen und wieder Vertrauen fassen lassen. In dieser Situation ist man vor die Wahl gestellt, ob  man also entweder den Entscheidungsträgern oder seinem eigenen Urteilsvermögen vertrauen soll. Das berührt einen letztlich auch in unseren ach so aufgeklärten Zeiten versteckten, aber umso tiefer verwurzelten Obrigkeitsglauben oder wenigstens einem Harmoniebedürfnis, dem sich die an der Oberfläche gepflegte geistige Autonomie der modernen Zeitgenossen möglicherweise nicht ganz bewusst sind. Deswegen empfinden viele Menschen  diese Wahl, entweder mit sich und ihrem Denken oder dem von Politikern und Wirtschaftsbossen  repräsentiertem System im Einklang zu sein, als eine solche Zumutung, dass sie der klaren Entscheidung ausweichen und sich stattdessen lieber komplett von den Auswirkungen und Verlautbarungen der so genannten Machthaber abwenden: und sich sagen „Mir geht es doch gut, was interessieren mich die unverständlichen Hintergründe der mächtigen Entscheidungsträger. Die werden schon alles richtig machen, auch wenn ich es nicht verstehe". Ein typischer Verdrängungsmechanismus.

Die „kleinen“ Psychopathen werden bei Auffälligkeit in Anstalten wie Gefängniss oder Psychiatrie gebracht, aber die „großen“ können sich den Rechtsapparat mit ihren finanziellen Mitteln schon seit langer Zeit erfolgreich vom Leibe halten.

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Aber hier ist ausnahmsweise mal guter Rat nicht teuer!

Je tiefer man in die Zirkel der Macht vordringt, um so verrückter sind die Protagonisten nämlich in Wirklichkeit. Die im Folgenden beschriebenen Symptome sind, wenn sie einzeln auftreten, durchaus noch im Normalbereich. Je mehr Symptome aber bei einem einzigen Menschen zu finden sind, desto schlimmer ist sein psychischer Zustand und desto verheerender die Auswirkungen seines Handelns für die Mitmenschen.

 

Fehlendes Gewissen:

Stellen Sie sich vor, Sie hätten kein Gewissen, Sie würden nie die leiseste Regung eines Schuldgefühls haben. Reue wäre ihnen vollkommen fremd. Auch Skrupel wäre eine Vokabel, deren Inhalt Sie nicht nachvollziehen könnten. Egal was Sie auch immer tun, Sie würden nie mit sich selbst hadern, obwohl Sie unmoralisch, rücksichtslos, faul und egoistisch handeln würden. Das Konzept Verantwortung wäre Ihnen fremd, zumindest was Sie selbst beträfe. Die Bürde, die die anderen „Trottel“ mit sich herumschleppen müssen, würden Sie aber durchaus wahrnehmen. Deshalb würden  Sie dies als Fähigkeit, ja vielleicht sogar als Auszeichnung einschätzen, die Sie über andere erhebt, - Menschen, die in ihrem Sinne nur gefühlsdusslige, kindische Idioten wären. Sie hingegen aber, aus ihrer Sicht, immer Herr ihrer Sinne seien.
Da nun von den meisten Menschen durchweg angenommen wird, dass JEDER Mensch ein Gewissen besitzt, würde es ihnen nicht sonderlich schwer fallen den Sachverhalt, dass sie selbst kein Gewissen besitzen, zu verheimlichen (dem einen gelingt es besser dem anderen schlechter). Bis hierhin ist dieses Phänomen meines Erachtens noch nicht wirklich pathologisch, so wie unsere Zeit nun mal gestrickt ist, aber das Symptom der Gewissenlosigkeit ist das eindeutigste und schwerwiegendste im Zusammenhang mit sozial gestörten Menschen, da nur der pathologisch gewissenlose Mensch die im folgenden aufgeführten Sachverhalte und Symptome in der nachfolgend geschilderten Art als Instrumente benutzt.

Paramoralismen:

Moral ist ein Begriff, den jeder gut kennt, denn normalerweise ist den Menschen bewusst, dass es Verhaltensweisen gibt, die die Gesetze der Moral verletzen. Man kann behaupten, dass dieses Phänomen der Moral - tief im Instinkt jedes Einzelnen verankert ist, also unbewusst funktioniert. Jahrhunderte von Erfahrungen, Sozialisation, Religion und Kultur haben ihren Teil dazu beigetragen. Und somit hat Moral immer auch einen kulturbedingten, suggestiven Anteil, im Sinne des durch die Verhältnisse geprägt-worden-Seins. Diesen Anteil nutzt der pathologisch gewissenlose Mensch zur Manipulation anderer, denn, da er durch seine egomanische Hybris davon ausgehen muss, ein Recht auf alles zu haben, was an seinem Horizont auftaucht, ist aus seiner degenerierten Sicht das alles unmoralisch, was „gegen" ihn ist. Diese krankhafte eingerschränkte Moralansicht ist die sogenannte Paramoral (lat. Para - beigesellt). Der Moral eine zweite andere Moral beigesellt. Eine unlogische, patho-logische also kranke Moral. Beispiel: „In einer hierarchischen Struktur wird ein Mitarbeiter bis zum körperlichen und seelischen Zusammenbruch gequält. Später in der Gemeinschaft wird erklärt, dass man darüber nicht reden könne, da dies seine Persönlichkeitsrechte verletzten würde - auch nicht wenn der Geschädigte selbst dies wolle (das ist sogar paramoralische Gesetzgebung/Arbeitsrecht). Macht die Gemeinschaft dann einen vermeintlichen Täter aus - der den Mitarbeiter maßgeblich gequält hat, dann kann auch hier in einer pathologischen Gemeinschaft die Para-Moralerklärung kommen. Vollkommen deplatziert wird dann scheinmoralisch erklärt, man dürfe über andere nicht schlecht reden. Dann werden dem, der darauf besteht unlautere und egoistische  Motive unterstellt, und ohne das der entsprechende Sachverhalt angeschaut wurde wird gefragt, was man mit diesen ungeheuerlichen Behauptungen denn beabsichtige, und ob man behaupten wolle hier würde gelogen etc.…“ Damit ist das Thema erledigt, jeder der noch mal davon anfängt ist vor der Gemeinschaft UN-MORALISCH gestempelt. Nur die mutigsten Gemüter können hier noch gegen halten. Paramoralismen sind unter anderem: Krieg führen um Frieden zu bringen. Gift zur Heilung einzusetzen. Überall die Welt zu zerstören zur Rettung selbiger. usw. Man muss sich da ein wenig analytisch in die Umwelt eindenken, dann fallen einem viele solche paramoralischen Phänomene auf und wie wir alle, also auch man selbst, damit umgehen.

Manipulation:

Da, wie gesagt, bei normal entwickelten Menschen moralische Impulse wirken, kann sich der pathologisch Gewissenlose darauf beziehen und wird hier ganz klar davon profitieren Er weiß, dass wenn der Mensch durch seine Emotionen stark beeinflusst ist, sich oft sein Fähigkeit zu Denken einschränkt. Da er keine Skrupel kennt, wird er nun manipulativ bei anderen Emotionen erzeugen und sie in emotionale Not treiben, während er sie selber VORTÄUSCHT - auch eine gewisse scheinbare Reizbarkeit gehört hier dazu - , in Wirklichkeit aber kühl- und berechnend bleibt. Und dabei eruiert, er schon wie er nun den anderen dahin bringt, wo er ihn  haben will.

Gefühllosigkeit:

Gefühlsregungen anderer sind diesen Menschen ein Rätsel, sie verstehen sie nicht, Sie können kein Leid erkennen. Ein Farbenblinder kann auch keine Farben sehen. Selbst sind sie innerlich immer emotionslos, sie sind nur in der Lage Emotionen vorzutäuschen.

Das dürre Gestellt der Seele eines pathologisch Gewissenlosen ist für Nervenkitzel jeglicher Art empfänglich. In der Entscheidungsebene einer Machtstruktur kann sich das folgendermaßen zeigen und würde auch den ungeheuerlichen Vorgang erklären, wieso alle paar Jahre heraus kommt, dass Mächtige dieser Welt in der Nähe der Machenschaften von Kinderhändler- und Kinderschänderringen zu finden sind, aber NIE zur Rechenschaft gezogen werden. Alle Zeugen dieser Zusammenhänge sterben immer "rechtzeitig" weg. Pathologisch Gewissenlose töten, oder lassen töten ohne irgendeinen Skrupel und sind nach der Tat so „vergnügt“ wie vorher. Eine Vorstellung von Vergangenheit oder Zukunft scheinen sie nicht zu besitzen, ihre Motivation ist die Befriedigung ihrer momentanen Bedürfnisse und Verlangen.

Lügen:

Einem pathologisch gewissenlosen Lügner fehlt die Tiefe einer echten Emotion und deshalb hat er keine feste Bindung an die Wahrheit. Für ihn selbst ist die Lüge keine Lüge, sondern ein MITTEL, die Welt so zu gestalten und umzuändern, dass sie seinen Vorstellungen und seinen perversen Bedürfnissen entspricht. So verhält es sich auch mit "Fakten", die solche Menschen auf den Tisch bringen. Sie dienen ausschließlich zur Realisierung ihrer Vorstellungen, ob der Inhalt Wahrheit transportiert ist für sie nicht relevant.

Bewusstsein schaffen

Hat ein Mensch nun alle oben aufgezeigten Eigenschaften, kann man ihn als antisoziale Persönlichkeit ansehen. Laut DSM-IV [1] sind 3 % Männer und 1 % Frauen davon betroffen. Und nun erinnern wir uns mit welcher Leichtigkeit und ohne mit der Wimper zu zucken die Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Medien uns in der Vergangenheit bewiesenermaßen angelogen haben. Ich will hier nur die „Brutkastenlüge“ [2] nennen. In den letzten 200 Jahren ist durch Unterdrückung,Verfolgung und Bedrohung verhindert worden, dass die „Antisoziale Persöhnlichkeitsstörung“ als das was sie ist anerkannt wird, nämlich als eine Krankheit, die vor allem in der obersten gesellschaftlichen Schicht zu finden wäre. In den letzten Jahren gibt es aber vermehrt unabhängige Wissenschaftler, die sich diesem Thema angenommen haben.

Da die Herrschaft einer pathologischen Führungsriege aber immer auch in der Gesellschaft einen Widerhall findet - siehe Hitlers Regierungszeit, wo fast alle Deutsche wie irre Psychopathen einem pathologischen Führer folgten, muss man überlegen wie diese Zusammenhänge ins Bewusstsein der allgemeinen Öffentlichkeit gebracht werden können. Wir brauchen nicht denken, dass dies von alleine geschieht.

Die übrig gebliebenen 96% von Normalen können sich nicht erklären warum alles immer schlechter wird, langsam zwar, aber kontinuierlich. Die vielen Errungenschaften aus der Vergangenheit sind schon wieder am Zerbröseln. Der Sozialstaat ist am Zerfallen. Arbeitszeit wird so schlecht wie schon lange nicht mehr bezahlt. Produzenten müssen den Händlern preislich bis zum eigenen Existenzminimum entgegenkommen, um nicht aus dem „Rennen“ zu fliegen. Die Politik hat sich zum Werkzeug des Militärisch-Industriellen-Komplexes machen lassen.

Die Normalen wollen DAS alles aber NICHT. Und deshalb muss es uns darum gehen, ein Bewusstsein in der Bevölkerung dafür zu schaffen, auf dass uns diese Krankheit als eine solche langsam bewusst wird. So, wie vielen Menschen bewusst ist, dass es Diabetiker gibt und eigentlich alle wissen, dass diese Krankheit etwas mit Zucker zu tun hat und Betroffene Medikamente einnehmen müssen. So muss auch die existierende Krankheit - die Antisoziale Persönlichkeitsstörung-  ins Bewusstsein von uns allen treten. Es gibt gewissenlose Psychopathen und wir müssen uns vor diesen Menschen insofern schützen, indem wir ihnen kein Vertrauen schenken und wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht die entscheidenden Posten besetzen. Denn sie bringen durch ihre soziale Inkompetenz nur schlechtes Verhalten in die Gesellschaft.

hirnA

 

Da es durchaus Verfahren [3][3a] gibt, emotionale Regungen im Gehirn darzustellen, ist es mit der neuen Medizin heute möglich, Menschen zu diagnostizieren, wenn sie an einer solchen schwerwiegenden Bewusstseinsstörung leiden. Wenn wir verstehen, was man uns hier absichtlich verheimlicht hat, dann wird die soziale Kontrolle, die die Gesellschaft komplett verloren hat, wieder zurückkommen. Und dann würden solche Zeitgenossen keinerlei Möglichkeit mehr von ihren Mitmenschen geboten bekommen, Unheil zu stiften.

 

Für Vision-D Marion Koffend

Mein Dank geht an Stefan Böhme für das Lektorat

[1] Link
[2] Link
[3] Link
[3a] Link

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